Kniegelenk
Die Kreuzbandverletzung
Die Ruptur des Kreuzbandes wird häufig von den Verletzten durch ein Knacken oder Knallen bzw. Reißen im Knie bemerkt. Anschließend kann es zu einer Schwellung des Kniegelenkes kommen, die sich durch einen blutigen Gelenkerguss bildet. Hierdurch hat der Verletzte häufig Belastungsund Bewegungseinschränkungen in Beugung und Streckung. Nach Abklingen dieser akuten Symptome zeigt sich eine unterschiedlich stark ausgeprägte Instabilität, die von den Patienten als plötzliches „Wegknicken“ beschrieben wird. Dieses „Wegknicken“ kann sowohl bei geringfügigen Alltagsbelastungen, als auch bei intensiven sportlichen Belastungen auftreten...
Die Ruptur des vorderen Kreuzbandes (LCA) (121KB)
Die Ruptur des hinteren Kreuzbandes (LCP) (56KB)
Die Meniskusverletzung
Die natürliche Ursache für einen Meniskusschaden ist der Verschleiß, der durch die natürlichen Begleiterscheinungen unseres Alterungsprozesses bedingt ist. Im Laufe der Zeit verliert das Gewebe an Elastizität und Reißfestigkeit. Ausgelöst kann ein Meniskusschaden im Rahmen von Unfällen wie z.B. ein heftiges Verdrehen des Kniegelenkes werden. Diese Möglichkeit tritt häufig im Sport auf, wodurch der Meniskusriss auch als Sportverletzung beschrieben wird...
Der Knorpelschaden im Kniegelenk (Arthrose)
Biomechanische Fehlbelastungen wie Achsabweichungen bei O- oder X-Beinen, Traumata (des Kapselbandapparates oder der Menisken), sowie endogen genetische Ursachen oder entzündliche Prozesse stellen äthiologisch gesehen die Hauptschädigungsmechanismen für den Gelenkknorpel dar. Nach einer initialen Knorpelerweichung (Chondromalazie) entstehen zunehmende Fissuren - von der Knorpeloberfläche ausgehend- hin zum direkten Knochen (subchondralen), die immer tiefer werden. Dieser kontinuierliche Knorpelabrieb führt über eine zunehmenden Chondromalazie zum entstehen der sog. Knorpelglatze...