Ellenbogen Behandlung

Knorpel

In einem Gelenk werden zwei starre Knochen beweglich miteinander verbunden. Um ein Aufeinanderreiben der Knochen zu verhindern, sind diese Kontaktflächen mit Knorpelgewebe überzogen. Es handelt sich hierbei um ein gefäßloses Stützgewebe, bestehend aus Knorpelzellen (Chondrozyten). Diese bilden Kollagenfasern, die miteinander vernetzt werden. Zwischen den Fasern kann viel Wasser gebunden werden, um Elastizität zu ermöglichen und vor Druckbelastung zu schützen.

Durch die große Menge Wasser, die zwischen den Knorpelzellen gebunden werden kann, ist der Gelenkknorpel sehr druckelastisch. So wird die Gleitfähigkeit und Stoßfestigkeit innerhalb des Gelenkes gewährleistet.

Im Knorpel befinden sich keine Blutgefäße, somit erfolgt die Versorgung mit Nährstoffen durch die Knorpelhaut und die Gelenkflüssigkeit. Verschleißbedingte Veränderungen des Ellenbogengelenks, die zu belastungsabhängigen Beschwerden, Gelenkfehlstellungen, Gelenkinstabilitäten oder eingeschränkter Beweglichkeit führen können, bezeichnet man als Ellenbogenarthrose. Da das Ellenbogengelenk, anders als das Kniegelenk oder das Hüftgelenk, ein nicht-gewichttragendes Gelenk ist, ist es eher selten von einer Arthrose betroffen.

Häufige Beschwerden

Vielfach beginnt eine Ellenbogenarthrose sehr harmlos. Sie äußert sich anfangs meist nur durch sporadisch auftretende Ellenbogenschmerzen. Meistens treten diese Schmerzen unter starker Belastung auf. Im weiteren Verlauf nehmen die Schmerzen dann an Intensität und Häufigkeit zu und treten auch im Ruhezustand auf. Weitere mögliche Symptome können sein: Schwellungen, Muskelverspannungen und zunehmende Bewegungseinschränkungen bis hin zur Einsteifung des Ellenbogengelenks. Bei Bewegungen kann es darüber hinaus zu Krepitationen, hör- und fühlbare Knistergeräusche, im Ellenbogengelenk kommen.

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