Fuß und Sprunggelenk

Revisionseingriffe

Der Begriff Revisionseingriff bezeichnet Folge-, Wechsel- oder Korrekturoperationen, die nach einem ersten Eingriff, dem sogenannten Primäreingriff, notwendig werden. Sie werden meist dann nötig, wenn es zu Lockerungen oder Brüchen von Implantaten, wie Schrauben, Platten, etc. oder Prothesenteilen kommt. Auch Wundheilungsstörungen oder tiefe Infektionen können einen Zweiteingriff zur Folge haben.

Auch nach fehlgeschlagenen operativen Ersteingriffen im Bereich der Achillessehne, z. B. nach akuten Achillessehnenrissen ist unter Berücksichtigung des individuellen Risikoprofils und der persönlichen Wünsche und sportlichen Ziele des Patienten eine erneute chirurgische Behandlung das Mittel der Wahl. Auch hier sollte die Rekonstruktion der korrekten Achillessehnenlänge und somit die Wiederherstellung der Kraft und Funktion das primäre Therapieziel der der einzelnen Operationstechniken sein, wobei jedoch je nach Anzahl der Vor-OPs, der Gewebequalität der Sehne und der Größe des Sehnendefektes mit einer gewissen Krafteinbuße gerechnet werden muss!