Hüfte Behandlung

Labrumschäden

Die Hüftgelenkpfanne wird von einer dicken Ausstülpung aus Fasergewebe ausgekleidet, der sogenannten Gelenklippe (Labrum). Kommt es nun zu einem Riss in der Gelenklippe, bezeichnet man dies als Labrumläsion. Die eigentliche Funktion des Labrums besteht in der Gelenkdämpfung und Vergrößerung der Gelenkfläche.

Der Flüssigkeitsfilm (Synovia) wird durch das Labrum im Gelenkspalt gehalten um eine reibungsarme Bewegung zu ermöglichen, die einem vorzeitigen Verschleiß des Gelenkes entgegen wirkt.
Ist jedoch das Labrum gerissen, beeinträchtigt es die normale Bewegung des Hüftgelenks.

Labrumläsionen entstehen meist bei Sportarten mit wiederholenden Bewegungsmustern. Sie können aber auch von Verletzungen oder Krankheiten herrühren. Auch als Folge einer Hüftdysplasie kann es zu Labrumveränderungen kommen.

Häufige Beschwerden

Bei kleineren Labrumläsionen kann es passieren, dass keine Symptome bemerkt werden. Anfangs wird oft nur ein klemmender und stechender Schmerz in der Leiste bei bestimmten Bewegungen empfunden. Auch langes Sitzen sorgt häufig für stechende Schmerzen in der Leistengegend. Allerdings sind die Beschwerden meist diffus und geben keinen eindeutigen Hinweis auf deren Ursache.

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