Hüfte Behandlung

Schleimbeutelentzündung

Ein Schleimbeutel ist ein flüssigkeitsgefülltes Säckchen, das im Bereich des Bewegungsapparats an Stellen mit erhöhter mechanischer Druckbelastung vorkommt. Wird Gewebe starkem Zug oder Druck ausgesetzt, dient der Schleimbeutel dazu, den Druck und die Reibung zwischen Sehne, Muskel, Knochen und Haut zu reduzieren.

Bei einer Schleimbeutelentzündung der Hüfte (Bursitis) kommt es zu einer Entzündung eines oder mehrerer Schleimbeutel im Hüftgelenksbereich. Ursächlich dafür ist häufig eine Überlastung der gelenkumgebenden Muskeln und Sehnen, ein Trauma oder eine Infektion.

Des Weiteren können noch entzündlich-rheumatische Erkrankungen und Kristallarthropathien, wie Gicht und Kalksalzablagerungen als mögliche Ursachen infrage kommen.

Häufige Beschwerden

Bei der Schleimbeutelentzündung im Hüftgelenk sind von außen nicht die sonst typischen Anzeichen der Entzündung erkennbar. Meist treten Anfangs nur stechende oder brennende Schmerzen über dem großen Rollhügel des Oberschenkels auf, die sich bis in das Bein fortsetzen können. Dabei treten die Schmerzen nicht nur nach Belastung auf, sondern sind bei chronischem Verlauf auch häufig im Ruhezustand vorhanden.

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