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Die Orbitabodenfraktur

Augen auf, Luftkämpfer!

Die Orbitabodenfraktur, auch Augenhöhlenbruch, bezeichnet einen Bruch der Knochen, die die Augen und Augenmuskeln schützen. Hinter der Augenhöhle schließt sich gleich das Gehirn und die Nasennebenhöhle an.

Herr Dr. Klein, was gilt es bei einem Augenhöhlenbruch zu beachten?

Man muss das Auge über einen relativ langen Zeitraum gut beschützen, wie zuletzt bei Per Mertesacker. Das Problem: Die Knochen rund um die Augen sind teilweise papierdünn. Vermeiden sollte man, dass es zu Blutergüssen in der Augenhöhle kommt, die dann auf die Sehnerven drücken.

Was machen Sie, wenn Sie einen Augenhöhlenbruch diagnostizieren?

Der Augenhöhlenbruch betrifft die Mund-, Kiefer und Gesichtschirurgie. Wir schicken die Patienten zunächst immer zum Augenarzt und Hals-Nasen-Ohren-Arzt. Dort wird entschieden, ob es einer OP bedarf.

Wann kann man nach einem Bruch wieder kicken?

Mit einer Maske ist man relativ schnell wieder in der Lage dazu. Elementar: Die Maske, meistens aus Carbon gefertigt, muss sich an stabilen Punkten des Gesichts abstützen. Kosten für Gipsabdruck und Herstellung: circa 500 Euro.

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